WIR BACKEN HANDWERKS-BROT AUS MEHL, WASSER UND ZEIT


Früher backten die Bäcker so, weil es nicht anders ging. Sie mischten Mehl aus der Mühle nebenan mit Wasser und bekamen Sauerteig. Sie fütterten den Teig weiter mit Mehl und Wasser. Sie kneteten ihn mit aller Kraft, die sie hatten. Sie falteten ihn und ließen ihn lange ruhen. Irgendwann war der Teig so stabil, dass sie Brot backen konnten. Hefe gab es nicht. Und Strom auch nicht.

Ein natürliches Lebensmittel

Heute backen wir so, weil wir ein natürliches Lebensmittel anbieten wollen. Wir backen vor allem Roggenbrot. Weil der Roggen mit dem Brandenburger Sandboden zufrieden ist. Wir können ihn regional einkaufen.

Bekömmlich und lange haltbar

Wir backen Brot, das bekömmlich ist. Denn der Teig baut während der langen Reifezeit Giftstoffe ab. Wir backen Brot, das lange feucht und haltbar ist. Denn der Teig bindet während der Reifezeit auch viel Wasser.

Ohne Hefe

Wir backen Brot ohne Hefe. Denn wilde Hefen entstehen von ganz allein, wenn der Teig viel Zeit hat. Etwa 24 Stunden vergehen zwischen dem ersten Teigansatz und dem Backofen.

Gut für die Mitarbeiter

Ganz nebenbei hat diese Art zu backen den Alltag in unserer Bäckerei komplett verändert. Weil wir unsere Brote nun am Tag backen können, müssen wir zum Beispiel nicht mehr mitten in der Nacht in der Bäckerei stehen. Wir können das Brot in der Backwerkstatt - direkt vor deinen Augen.

Birte und Björn Wiese - Konditormeisterin und Bäckermeister in vierter Generation